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// Fotos aus dem Zoo
Geschrieben von Robert   

Seit bestimmt 6 Jahren war ich nicht mehr in Zoos, da leider in 90 % der Fälle Tierparks von artgerechter Tierhaltung weit entfernt sind.
Tiere die in freier Wildbahn Herrscher über viel Quadratkilometer Land sind, werden in winzige Käfige gesteckt und so entwickeln sich ansonsten scheue Wesen zu Publikumsmagneten.
Das Verhalten der Tiere ist hier alles andere als „natürlich“. Leider haben nur wenige Zoos dieses Problem erkannt und bieten ihren Tieren Abwechslung und sinnvolle Beschäftigung. In den Meisten Fällen jedoch herrscht Monotonie und Apathie, welche meist in Hospitalismus gipfelt.
Oft sieht man Raubkatzen und Bären, denen ein Minimum an Lebensraum und Beschäftigung geboten wird und die daher im Kreis laufen und immer den gleichen Weg einschlagen, auch wenn dies witzig anzuschauen vermag, ist es doch traurig anzusehen, wie apathisch diese Tiere sind.
Anhand des abgetretenen Bodens unter den Füßen der Tiere sieht man oft, dass sie die gleichen Wege nicht erst seit heute, sondern vermutlich bereits seit Wochen, Monaten, Jahren gehen.
Sehr deprimierend sind auch Vögel, die in Zoos gehalten werden. Stehen sie eigentlich oft Sinnbildlich für Freiheit sieht man sie hier eingefercht in kleine Volieren, immer zu auf dem gleichen Ast sitzend mit gerupften Gefieder. 
Ähnlich verhält es sich auch mit unseren nächsten Verwandten, den Affen. Auch hier Tiere die sich das Fell ausgerissen haben und statt sich von Baum zu Baum zu angeln, apathisch im Käfig ihre Kreise ziehen und traurig die Besucher jenseits der Stäbe beobachten. „Es ist als ob es tausend Stäbe gäbe, und hinter tausend Stäben keine Welt.“ (Rainer Maria Rilke) 

Auch das Argument, dass viele Tiere in Zoos geboren werden und die Freiheit gar nicht kennen, dies nach Platons Höhlenlehre, also deren einzige Welt sei, sehe ich nur als Entschuldigung um Tierhaltung moralisch vertreten zu können und dem ganzen eine gewisse Humanität zu geben. Doch auch diese Tiere, die kein Leben ausserhalb des tristen Zooalltags gewöhnt sind, leiden unter Hospitalismus und sind keineswegs glücklich.

Auch wenn Zoos lehrreich sein mögen und in der Freiheit (fast) ausgestorbene Arten nur noch durch Zoos am leben erhalten werden, sollte man nicht die Augen vor der Wahrheit verschließen und über das Leid der Tiere hinweg schauen, welches viele von ihnen plagt. Sicher kann man die einzelnen Tierparks nicht pauschalisieren, doch artgerechte Haltung, vor allem bei großen Tieren, bzw. Tieren die normaler Weise einen großen Lebensraum für sich beanspruchen, ist in Zoos fast immer unmöglich, so dass sie fernab eines natürlichen Habitats leben müssen.
„Mit reichlich Pech sterben sie erst im hohen Alter, einen scheiße langsamen Tod im Zoo, dabei wollte er nur frei sein“ (Rantanplan – Affe Loco)

Das ändert auch nicht das mediale Interesse an Eisbärbabys, die als klein und süß von der Masse geliebt werden, aber dennoch statt Kilometer weit durch die Arktis zu ziehen in Käfigen leben auf wenigen Quadratmetern ohne je eine andere Welt zu sehen. Käfige die oft nicht mehr Quadratmeter beiten als das eigene Haus in dem es einem oft zu eng wird, welches man im gegensatz zu den Tieren aber jederzeit verlassen kann. Ein Leben lang nur in seinem Haus zu sitzen und dabei nicht verrückt zu werden, ist wohl für niemanden der nicht unter Agoraphobie leidet undenkbar.

Trotz alle dem, war ich vor wenigen Tagen im Osnabrücker Zoo. Hauptsächlich, da ich schon lange Versuche das Gedicht „der Panther“ von Rainer Maria Rilke und das Lied „Affe Loco“ der Band „Rantanplan“ mit einem Foto zu visualisieren.

 

 

Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris


Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

(Rainer Maria Rilke)

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. April 2009 )
 
// Zurück von den Toten
Geschrieben von Robert   
Ich melde mich nach langer Zeit mal wieder zurück. Mein PC ist leider immer noch kaputt, so dass ich gezwungen bin meine Bilder auf anderen PCs zu bearbeiten, was mir gar nicht passt. Zurzeit nutze ich den meines Vaters und habe leider "nur" Lightroom zur Verfügung.
Aber genug gejammert. Ich habe 2 weitere "Untitled Film Stills" gemacht. Besonders gefällt mir jenes, welches Dennis Völz, einen Kumpel von mir beim skaten zeigt.
Des Weiteren habe ich in meinem Portfolio auch eine weitere Kategorie mit dem Titel "Untitled Film Stills", so dass die Bilder nicht mehr in den einzelnen Kategorien verstreut sind. Ich hoffe euch gefallen die Fotos.
Außerdem habe ich meine Vita mal wieder bearbeitet/ erweitert.
 
Film Still 4

Film Still 5
 


"Man sollte niemals unterschätzen, wie berechenbar Beschränktheit ist."
(Snatch - Schweine und Diamanten)
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 10. April 2009 )
 
// PC Absturz
Geschrieben von Robert   

Einen wunderschönen guten Tag euch allen,
Wenn ihr euch fragt, warum ich mich in letzter Zeit nicht mehr habe sehen lassen. Hier die Antwort: Mein PC ist abgestürzt, glücklicherweise hatte ich meine Fotos auf einer externen Festplatte, so das die mir erhalten geblieben sind. Alle auf meinem PC gespeicherten Daten sind aber leider verloren, so meine Musik und alle Programme, daher steht mir zurzeit kein Photoshop, Lightroom oder sonstige gute Fotosoftware zur Verfügung. Ich hätte diese Programme auch schon wieder drauf gespielt, aber mein PC stürzt, obwohl ich ihn formatiert habe, immer wieder ab...!

Equipment-Update:
Ich habe mir einen Kabelauslöser zugelegt, der es mir ermöglicht Langzeitbelichtungen zu machen, deren Länge ich dank Feststelltaste so selbst bestimmen kann und die nicht verwackeln. So zumindest die Theorie, ich werde es in den nächsten Tagen hoffentlich testen können, die letzten Tage hatte ich dazu dank Dammer Carneval und der dazugehörigen Rehabilitationsphase keine Gelegenheit Cool.
Wie ich die Bilder dann bearbeite weiß ich zwar nicht, aber das wird schon.

Site-Update:
Auch die Seite allgemein habe ich in letzter Zeit noch etwas bearbeitet. Ein paar Einstellungen angepasst.
In der Vita findet ihr jetzt unter anderem eine Weltkarte, die die Klicks auf meine Seite anzeigt.

Weltkarte

Die vielen Klicks aus aller Welt erklären sich durch mein DeviantART-Profil. Siehe rechts, bei Links (paradoxer Satz =) )

 

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Februar 2009 )
 
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